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UNSECO-Könige im Welterbe Jungfrau-Aletschhorn-Bietschhorn

Unesco Welterbe Jungfrau Aletsch Bergführer

Jungfrau, 4158 m ü. M.
Aletschhorn, 4195 m ü. M.
Bietschorn, 3934 m ü. M.

Mönch, 4107 m ü. M.
Nesthorn, 3822 m ü. M.

In der nachfolgend beschriebenen Hochtourenwoche nehmen wir uns zum Ziel, die drei bekanntesten und höchsten Gipfel im UNESCO Welterbe Jungfrau – Aletsch – Bietschhorn zu besteigen.

1. Tag
Mönch, 4107 m ü. M.

Nach der Fahrt mit der Jungfraubahn auf das Jungfraujoch besteigen wir den Mönch. Der Mönch ist eine ideale Einstimmung in unsere Hochtourenwoche und zugleich eine gute Akklimatisation um uns an die Höhe zu gewöhnen. Für die erste Übernachtung gehen wir in die nahe gelegene Mönchsjochhütte auf 3650 m ü. M.

Aufstieg:        700 Höhenmeter; 3-4 h
Abstieg:         2 h

2. Tag
Jungfrau, 4158 m ü. M.

Von der Mönchsjochhütte gehen wir in rund einer Stunde zum Fuss der Jungfrau. Anschliessend führt die Route über Firnfelder und einen Felsgrat bis auf den Gipfel. Nach der Besteigung der Jungfrau steigen wir zur Konkordiahütte ab. Diese liegt am Rande des eindrücklichen Konkordiaplatzes mit seiner 900 Meter dicken Eisschicht.  

Aufstieg:        900 Höhenmeter; 4-5 h
Abstieg:         4 h

3. Tag
Aletschhorn, 4195 m ü. M.

Das Aletschhorn ist der König des Oberaletschgebietes, der zweithöchste Gipfel der Berner Alpen und liegt im Herzen des UNESCO Naturerbes.
Wir überqueren den Konkordiaplatz und gelangen an den Fuss der Haslerrippe. Über diese klettern wir in Fels, Eis und Schnee auf das Aletschhorn und geniessen die geniale Rundsicht in alle Himmelsrichtungen.
Den Abstieg treten wir über den Westgrat in die Oberaletschhütte an.

Aufstieg:        1600 Höhenmeter; 8 h
Abstieg:         5 h

4. Tag
Ruhetag mit Klettern im Oberaletsch

Den vierten Tag nutzen wir als Ruhetag nach der anstrengenden Überschreitung des Aletschhorns. Je nach Verfassung geniessen wir den Tag im Klettergarten der Oberaletschhütte oder unternehmen eine kleine Klettertour.

5. Tag
Nesthorn, 3822 m ü. M.

Das Nesthorn ist einer der „Fastviertausender“ der Berner Alpen, der im Schatten der „ganz Grossen“ steht. Es ist ein grossartiger Berg mit einem grossen Angebot an verschiedenen Routen. Der Gipfel ist lohnender als manch ein Viertausender.
Wir wählen eine Route aus und steigen vom Gipfel über das Gredetschjoch und durch die Baltschiederlücke in die Baltschiederklause ab.

Aufstieg:        je nach Route 6-10 h (1300 Höhenmeter)
Abstieg:         3-4 h

6. Tag
Bietschhorn, 3934 m. ü. M.

Das Bietschhorn ist eine mächtige Pyramide und steht hoch über dem Lötschental. Von der Baltschiederklause steigen wir über den Baltschiedergletscher zum Einstieg des Nordgrates auf und erklimmen diesen im Fels und Firn. Als Abstieg wählen wir die Aufstiegsroute und steigen zurück zur Baltschiederklause.

Aufstieg:        1100 Höhenmeter; 5-7 h
Abstieg:         3-4 h 

7. Tag
Reservetag / Abstieg nach Ausserberg

Im Fall, dass uns während der Woche ein Schlechtwettertag aufhält, planen wir einen Reservetag für das Bietschhorn ein. Ansonsten steigen wir von der Hütte durch das Baltschiedertal bis nach Ausserberg in die Zivilisation ab. 

Mehr als zwei Gäste nehme ich für die vorgestellte Hochtouenwoche aus Sicherheitsgründen nicht ans Seil. Wenn sich mehr als zwei Gäste für die Tour interessieren nehmen wir die Hilfe eines zweiten Bergführers in Anspruch.

Der Bergführer passt die Gipfel sowie die Routen bei schlechtem Wetter oder ungünstigen Verhältnissen, in Absprache mit dem Gast, den Gegebenheiten an.